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Kursnummer: 182-61110

Info: Der Einfluss japanischer Kunst auf die impressionistische Malerei
Wir betrachten die Pariser Kunstszene am Ende des 19. Jahrhunderts. Dort entwickelte sich die impressionistische Malerei in Opposition zur akademischen Lehre. Die Maler und Malerinnen, die zu dieser Zeit in Paris lebten, kannten einander und förderten durch Austausch und gemeinsame Auseinandersetzung die neue Kunstrichtung des Impressionismus. 1854 endete die 200 Jahre währende Isolation Japans. Die Pariser Weltausstellung von 1867 zeigte an ihrem japanischen Stand dem erstaunten Publikum die bis dahin unbekannten handwerklichen Erzeugnisse und Kunstgegenstände. Japanische Graphiken kamen in Mode und beeindruckten die Pariser Künstler und Künstlerinnen. Wir schauen die Bilder aus der damaligen Zeit auf diesen Einfluss hin an.

Zwei Impressionistinnen: Berthe Morisot und Mary Cassat
Berthe Morisot und Mary Cassat fanden zu ihren Lebzeiten besondere Anerkennung in Paris und wurden zum inneren Kern der Impressionistischen Bewegung gezählt. Weltweit sind ihre Kunstwerke in Museen vertreten, aber bis heute fehlen sie in der Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit. Wir suchen nach Gründen für diese Situation. Auch Morisot und Cassat bezogen in ihre Bildthemen Elemente des Japonismus ein, was zu - in ihrer Zeit - neuartigen Motiven und einfühlsamen Darstellungen führte. Wir betrachten die Bilder der beiden Künstlerinnen und kommen nicht umhin, auch Edouard Manets Porträts von Berthe Morisot anzuschauen.

Der künstlerische Ideenaustausch zwischen Deutschland und Japan zu Beginn des 20. Jhd
Der deutsche Expressionismus nahm japanische Elemente ebenfalls wie die vorhergehende impressionistische Stilrichtung in seine Bilddarstellungen auf. Wir machen uns bekannt mit dem Expressionismus, seinem Formen- und Farbenspiel und spüren dem japanischen Einfluss auf die Bilder des deutschen Expressionismus nach. Dabei treffen wir u.a. auf Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Georg Tappert, Emil Nolde, Franz Mark, Christian Schad und Gabriele Münter. Von japanischer Seite betrachten wir u.a. Dastellungen von Kiyoshi Hasegawa, Koshiro Onchi, Gyo Fuman, Tai Kanbara und Seiji Togo. Wie in der Zeit vor 1900 wurde der Holzschnitt zu einem wichtigen Ausdrucksmittel der Künstler und Künstlerinnen.

Dozentin Gabriele Cremer: Kunstlehrerin

Kosten: 24,00 € €

Datum Zeit Straße Ort
10.10.2018 16:30 - 18:00 Uhr Schlierseer Str. 16 Waitzinger Keller, Lounge in der Galerie Ost
17.10.2018 16:30 - 18:00 Uhr Schlierseer Str. 16 Waitzinger Keller, Lounge in der Galerie Ost
24.10.2018 16:30 - 18:00 Uhr Schlierseer Str. 16 Waitzinger Keller, Lounge in der Galerie Ost


 

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